Designbeläge aus Kunststoff

Vinylboden von Ihrem Spezialisten im Thurgau

Böden aus Vinyl bieten viele Vorteile – sie sind besonders robust und pflegeleicht. Wenn Sie aus der Umgebung von St. Gallen oder aus dem Thurgau kommen, dann besuchen Sie unser Einrichtungshaus in der Ostschweiz. Wir verfügen über ein Sortiment von rund 300 Grossmustern. Unsere Vinylboden-Spezialisten beraten Sie gerne vor Ort. Ausserdem bieten wir einen professionellen Verlegeservice an.

Arten von Vinylböden

Vinylböden lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:

  1. Vinyl auf HDF-Träger

    Der Vinylboden ist knapp 10 Millimeter stark und ähnelt in seiner Stärke und im Aufbau einem Laminatboden. Diese Vinylbodenbeläge werden schwimmend verlegt.

  2. Massiv-Vinyl

    Diese Art von Vinyl ist rund 5 Millimeter dick und wird teilweise auch als Voll-Vinyl bezeichnet. Der Bodenbelag ist als Klick-Vinyl erhältlich und lässt sich verkleben, schwimmend verlegen oder ist als selbstklebende Variante erhältlich.

  3. Hart-Vinyl

    Diese Bodenart besteht aus einer Hartbodenplatte aus SPC. Die Deckschicht ist aus Vinyl. Der grosse Vorteil von diesem Bodenbelag ist, dass er um einiges robuster und widerstandsfähiger ist als die Massiv-Vinyl-Variante. Das liegt vor allem an dem Stein-Kunststoff-Gemisch SPC.

Die Vorteile von Vinylböden

Vinyl-Fussbodenbeläge in ihrem Zuhause haben viele Vorteile. Es gibt aber auch ein paar Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie einen Vinylboden kaufen möchten. In unserem Einrichtungshaus in der Schweiz beraten wir Sie gern.

Hier sind die Vorteile des Vinylbodens zusammengefasst:

  • leicht zu reinigen und zu pflegen, der Boden musst nicht geölt oder poliert werden
  • schnelles und einfaches Verlegen möglich
  • Vinylbeläge dämpfen Lärm und Geräusche
  • angenehmes Gehgefühl für Füsse durch natürliche Fusswärme
  • eignet sich für Fussbodenheizungen, durch geringen Widerstand der Wärmedurchlässigkeit
  • geringe Höhe bzw. Stärke, eignet sich daher sehr gut für Renovierungen
  • auch für Feuchträume geeignet, vor allem Massiv-Vinyl (in verklebter Form)
  • grosse Auswahl an Farben, Dekor und Muster: Erhältlich in beispielsweise Stein-, Holz- oder anderen Designböden

Vinyl-Verlegearten

Der Vinylboden lässt sich auf drei unterschiedliche Arten verlegen:

  • schwimmend verlegt
  • verklebt
  • selbstklebend

Bei der selbstklebenden Variante (Klebevinyl) ist auf der Unterseite des Bodens eine selbstklebende Folie angebracht. Dabei muss nur der Schutz entfernt und der Boden kann aufgeklebt werden. Bei der verklebten Variante wird meist vollständig verklebt um besseren Halt zu schaffen. Bei der schwimmenden muss das eine oder andere beachtet werden:

  • der Boden sollte nicht auf bereits bestehenden Vinylboden verlegt werden;
  • Parkett, Massivholz-Dielen, Laminat, Teppichböden, Kork sollten auf jeden Fall entfernt werden;
  • der Fliesenboden muss sehr glatt sein, um den Vinylboden schwimmend zu verlegen, ansonsten eignet sich der Boden sehr gut.

Wie pflegt man einen Vinylboden richtig?

Ein grosser Vorteil von Vinylbodenbelägen ist die einfache und wenig aufwendige Reinigung. Der Boden kann mit Wasser und mit Wischen einfach gereinigt werden. Man sollte nur darauf achten, dass keine grossen Mengen an Wasser unter den Belag kommen.

Beim Putzen entstandene Pfützen können mit der Zeit Schäden in der Oberfläche hervorrufen, es eignet sich hier eine „nebelfeuchte“ Reinigungsmethode.

Zudem sollte man auf Putzschwämme mit scheuernder Oberfläche verzichten. Dieser kann Kratzer in die Oberfläche bringen. Mit speziell für Vinylböden entwickelten Lackseifen oder auch mit einem milden Allzwecktuch-Reiniger lässt sich das Material am besten reinigen.

Wo lässt sich der Vinyl-Fussboden verlegen?

Vinylbodenbeläge lassen sich so gut wie in jedem Raum verlegen, egal ob im Flur, im Wohn- oder Kinderzimmer oder doch in der Küche. Es gibt jedoch den einen oder anderen Raum, bei dem es ein paar Besonderheiten zu beachten gilt.

Küche:

In der Küche werden Vinylböden immer beliebter. In diesem Raum kann der Boden schwimmend verlegt oder geklebt werden. Bei der Küchenzeile jedoch empfiehlt sich die verklebte Variante. Die Küchenzeile ist zu schwer für einen schwimmenden Boden und könnte das Material beschädigen.

Feuchträume wie Bad:

Auch hier ist eine verklebte Variante die bessere Lösung. Für Feuchträume wie das Bad eignet sich auch ein stärkerer Boden wie Massivvinyl besser. Nach der vollflächigen Verklebung sollten auch die Dehnungsfugen mit Silikon gut abgedeckt und versiegelt werden. So vermeidet man, dass Feuchtigkeit unter die Böden gelangt. Bei der schwimmend verlegten Variante kann schnell Wasser oder Nässe unter den Bodenbelag geraten. Ist das passiert, kann sich unter dem Boden Schimmel bilden.

Räume, die sich für Vinyl nicht eignen:

Sauna: der hohe Feuchtigkeitsanteil und die Hitze können den Boden beschädigen, da dieser für diese Temperaturen nicht ausgelegt ist.

Zimmer mit Öfen: die abstrahlende Hitze zerstört auf Dauer den Boden.

Wintergärten: Hohe Temperaturen wie 50 Grad können in einem Wintergarten schnell erreicht sein. Vinylbeläge sind für diese Temperaturen nicht ausgelegt und können sich dabei verziehen. Räume, die nach Süden ausgerichtet sind und grosse Glasfronten haben, sind auch nicht der beste Ort, um Vinyl-Fussbodenbeläge verlegen zu lassen.

Die häufigsten Fragen und Antwort rund um Vinyl als Fussbodenbelag

Polyvinylchlorid, auch kurz PVC, ist der Hauptbestandteil von Vinylbodenbelägen und ist durch seine besonders harten Eigenschaften bekannt. Für Böden kann man nicht PVC alleine verwenden, sondern es müssen andere Materialien beigefügt werden. Bestimmte Zusätze wie Weichmacher sind beliebte Mittel. Neben dem weichmachenden Effekt macht es das Material auch elastischer und lichtbeständiger.

Aber auch aufgrund dieses Zusatzes war PVC und im weiteren Sinn auch Vinyl nicht besonders beliebt. Die heutigen Methoden machen die Zusätze wie Weichmacher aber unbedenklich. Für die Herstellung von PVC und Vinyl gibt es von der EU sehr strenge Vorschriften und Regeln, die eingehalten werden müssen. Daher ist sehr zu empfehlen, auf die Herkunft des Vinylbodens zu achten. Ausserhalb der EU gibt es nicht so strenge Auflagen und es werden oft schädliche Zusätze verarbeitet.

Die Kosten und Preise variieren von Anbieter zu Anbieter. Entscheidend für den Preis sind auf jeden Fall die Verlegeart und die inkludierten Leistungen. Hier bietet sich ein persönliches Gespräch an, um eine individuelle Beratung zu erhalten und sich einen Überblick der gebotenen Leistungen zu verschaffen.

Vinylböden gehören grundsätzlich zu Böden, die nicht unbedingt teuer sind, verglichen mit anderen Materialien. Es kommt hier auch auf den Anbieter an und wie der Boden verlegt wird. Es besteht doch ein Unterschied zwischen verkleben und schwimmend verlegen. Ein persönliches Gespräch und ein individuelles Angebot bieten eine gute Übersicht über Kosten und Leistungen und auch die Möglichkeit genauere Fragen zu stellen.

Wenn man einen Vinylboden kaufen möchte, muss man sich im Vorhinein überlegen, in welcher Form man den Bodenbelag gerne hätte.

Bahnenware: Die Breite des Vinyls kann bei der Bahnenware zwischen 2m, 3m, und 4m variieren, manchmal gibt es sogar eine Breite von 5m. Es gibt aber auch die Möglichkeit, bei qualitativ hochwertigem Vinyl, diesen im Raummass zu erhalten. Dabei kann die Länge und die Breite des Bodens frei gewählt werden. Der grosse Vorteil hierbei ist, dass der Vinylboden in einem vorkonfektioniertem Stück kommt und es beim Verlegen kaum Verschnitt gibt. Es sollte aber auch darauf geachtet werden, dass neben dem gewünschten Raummass noch knapp 10 cm dazu gerechnet werden. So kann der Boden sauber an die Wand anschneiden.

Planke: Besonders beliebt sind die Vinyl-Planken oder auch LVT-Beläge genannt. Die Planken gibt es in verschiedenen Varianten und sind gerade ein echtes Trendprodukt. Die Klebe-Planke wird fest mit dem Untergrund verklebt. Im Gegenzug dazu wird die Klick-Planke mit einer Klick-Nut-Verbindung verbunden. Verlegt wird diese Variante schwimmend meist auf einer Dämmunterlage. Es gibt aber auch noch die selbstklebende Planke, bei der an der Unterseite eine selbstklebende Schicht angebracht ist. Die schützende Folie wird vor dem Verlegen abgezogen und schon kann die Planke auf den Boden verlegt werden.

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